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Der Hufschmied
Der Hufschmied
Es gab einmal einen Hufschmied, der Gott sein Herz schenkte. obwohl er
sehr gewissenhaft lebte, gedieh er nicht in materieller Hinsicht. ganz im
Gegenteil, es schien, dass er von der zeit seiner Bekehrung an mehr
ärger, elend und Verlust zu ertragen hatte als jemals zuvor.
Eines Tages kam eine Freund, der kein Christ war und sprach: „Es kommt
mir schon komisch vor, dass soviel Elend über dich kommt, gerade zu
der Zeit, als du ein ernsthafter Christ (Mormone) geworden bist. Natürlich
möchte ich deinen Glauben an Gott nicht schmähen, oder irgendetwas
dergleichen tun. Aber sieh doch an, mit Gottes Hilfe und Leitung laufen
die Dinge immer schlechter für Dich, ich kann einfach nicht anders, als
mich darüber zu wundern.“
Der Schmied antwortete: „Siehst du dieses blanke Stück Eisen, das ich
hier habe um ein Hufeisen daraus zu machen? Du weißt, was ich damit
tue. Ich nehme ein Stück und erhitze es im Feuer bis es rot, ja schon
fast weiß vor Hitze ist. Dann hämmere ich es gnadenlos bis es die Form
hat, die ich ihm geben will. Danach tauche ich es in einen Eimer Wasser
um es abzukühlen, dann erhitze ich es erneut um dann noch etwas mehr
darauf zu hämmern. Und so verfahre ich, bis es fertig ist.
Aber manchmal erwische ich ein Eisen, daß diese Behandlung nicht
aushält. Die Hitze, das Hämmern und das kalte Wasser sind für das
Eisen zuviel. Ich weiß nicht, woran es liegt, dass es diese Prozedur
nicht übersteht, aber ich weiß, daß ich daraus niemals ein gutes Hufeisen
formen kann.“ Dann zeigte er auf den Haufen Schrott nahe beim Eingang
der Schmiede. „Wenn ich so ein Eisen habe, das weder die Temperatur
noch das Formen aushält, nehme ich es und werfe es auf diesen
Schrotthaufen, denn er wird zu nichts taugen.“ Dann fuhr er fort:
„Ich weiß, dass Gott mich in die Feuer der Leiden gehalten hat und
ich habe seinen Hammer gespürt. Aber es macht mir nichts aus,
solange er das aus mir macht was ich sein soll. Und während all
dieser Prüfungen ist mein Gebet ganz einfach. Mache mit mir alles,
was du willst, Herr, aber werfe mich bitte nicht auf den Schrotthaufen.“
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Any truth is a part of the gospel of Jesus Christ - even if you must go to the heathen nations
to find it - (Brigham Young). Jede Wahrheit ist ein Bestandteil des Evangeliums Jesu Christi -
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03-02-2009, 03:55 AM
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Die Brücke
Die Brücke
Es gab einmal eine große Drehscheibenbrücke, die einen großen Fluss
überspannte. Während des Tages lag die Brücke meistens mit ihrer
Längsseite entlang des Flusses, parallel zum Flussbett, damit Schiffe
ohne Hindernis auf beiden Seiten durchfahren konnten. Aber zu
bestimmten Zeiten, jeden Tag, würde ein Zug kommen. Die Brücke
würde dann seitwärts gedreht werden, über den Fluss, um die Über-
fahrt des Zuges zu ermöglichen.
Es gab einen Mann in einer kleinen Hütte auf einer Seite des Flusses.
Hier kontrollierte er die Funktion der Brücke und befestigte sie, wenn
ein Zug darüber fuhr. Eines Abends, als der Mann auf den letzten Zug
des Tages wartete, schaute er in die Ferne durch das dunkel werdende
Zwielicht und sah das Licht des Zuges. Er ging zum Schaltbrett und
wartete, bis der Zug in eine bestimmte Entfernung gekommen war,
wo er dann die Brücke drehen sollte. Er drehte die Brücke in Position,
aber zu seinem Entsetzen musste er feststellen, dass der Schließ-
mechanismus nicht funktionierte. Wenn die Brücke nicht fest in Position
verschlossen würde, würde es, sobald der Zug darauf kam, an den
Enden hin und her schwingen. Dieses würde dazu führen, dass der
Zug vom Gleis abkommen und in den Fluss abstürzen würde.
Der kommende Zug war ein Personenzug mit vielen Insassen. Der
Mann ließ die Brücke über den Fluss gedreht und rannte über die
Brücke auf die andere Seite des Flusses, wo es einen Hebel gab, mit
dem er den Schließmechanismus manuell betätigen konnte. Er würde
den Hebel, während der Zug vorbeifuhr, fest zurückziehen müssen.
Er konnte jetzt das Rollen der Zugräder hören und ergriff den Hebel.
Mit seinem ganzen Körper lehnte er sich zurück, wobei sein Gewicht
am Hebel zog und die Brücke schloss. Er übte auf diese Weise weiterhin
Druck aus und hielt damit die Brücke fest verschlossen. Viele Menschen
waren von der Stärke dieses Mannes abhängig.
Dann kam ein Laut über die Brücke, aus der Richtung der Hütte, der in
ihm ein Gefühl des Grauens hervorrief. „Vati, wo bist du?“ Sein vier-
jähriger Sohn kam über die Brücke, um ihn zu suchen. Seiner erster
Impuls war, dem Kind zuzurufen: „Lauf! Lauf!“ Aber der Zug war schon
zu nah. Die kleinen Beine würden es nie über die Brücke schaffen. Der
Mann verließ fast den Hebel, um zu seinem Sohn zu rennen, ihn hoch-
zuheben und in Sicherheit zu tragen, aber er begriff, dass er es nicht
rechtzeitig zum Hebel zurückschaffen würde. Entweder die Menschen
im Zug oder sein kleiner Sohn mussten sterben.
Er brauchte nur einen Moment, um eine Entscheidung zu treffen. Der
Zug fuhr schnell und sicher weiter, und niemand im Zug bemerkte
überhaupt den winzigen, gebrochenen Körper, der erbarmungslos
vom eilenden Zug in den Fluss geschleudert wurde, noch die
bedauernswerte Gestalt eines schluchzenden Mannes, der lange
nachdem der Zug vorbeigezogen war, noch fest den Hebel des
Schließmechanismus´ geschlossen hielt. Sie sahen nicht, wie er
langsam nach Hause ging, langsamer als er je gegangen war, um
seiner Frau zu sagen, wie er ihren Sohn geopfert hatte.
Jetzt, wenn Sie die Gefühle begreifen können, die durch das Herz
dieses Mannes gingen, können Sie die Gefühle unseres Himmlischen
Vaters zu verstehen anfangen, als er seinen Sohn opferte, um die
Brücke zwischen uns und dem ewigen Leben zu schlagen. Wundert
es einen dann noch, daß er die Erde beben und die Himmel dunkel
werden ließ, als sein Sohn starb? Und wie fühlt er sich, wenn wir
durch das Leben eilen, ohne uns Gedanken darüber zu machen,
was für uns durch Christus getan wurde? Wann war das letzte Mal,
dass Sie ihm für das Opfern seines Sohnes gedankt haben?
Autor unbekannt
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03-02-2009, 03:58 AM
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Die drei Siebe der Wahrheit
Die drei Siebe der Wahrheit
Eines Tages kam ein Bekannter zum griechischen Philosophen Sokrates
gelaufen. "Höre, Sokrates, ich muss dir berichten, wie dein Freund...."
"Halt ein" unterbrach ihn der Philosoph. "Hast du das, was du mir sagen
willst, durch drei Siebe gesiebt?"
"Drei Siebe? Welche?" fragte der andere verwundert. "Ja! Drei Siebe!
Das erste ist das Sieb der Wahrheit. Hast du das, was du mir berichten
willst, geprüft ob es auch wahr ist?" "Nein, ich hörte es erzählen, und..."
"Nun, so hast du sicher mit dem zweiten Sieb, dem Sieb der Güte, geprüft.
Ist das, was du mir erzählen willst - wenn es schon nicht wahr ist - wenigstens
gut?" Der andere zögerte. "Nein, das ist es eigentlich nicht. Im Gegenteil....."
"Nun", unterbrach ihn Sokrates. "so wollen wir noch das dritte Sieb
nehmen und uns fragen ob es notwendig ist, mir das zu erzählen,
was dich so zu erregen scheint." "Notwendig gerade nicht...."
"Also", lächelte der Weise, "wenn das, was du mir eben sagen wolltest,
weder wahr noch gut noch notwendig ist, so lass es begraben sein und
belaste weder dich noch mich damit."
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03-02-2009, 05:35 AM
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Du bekommst, was du denkst
Du bekommst, was du denkst
Ein Mann lebte mit seinem Stand am Straßenrand und verkaufte
Würstchen. Er war schwerhörig, deshalb hatte er kein Radio.
Er sah schlecht deshalb las er keine Zeitung. Aber er verkaufte
köstliche, heiße Würstchen.
Es sprach sich herum und die Nachfrage stieg von Tag zu Tag.
Er investierte in einen größeren Stand, einen größeren Herd und
musste immer mehr Wurst und Brötchen einkaufen. Er holte
seinen Sohn nach dessen Studium an der Uni zu sich, damit er
ihn unterstützte. Da geschah etwas...
Sein Sohn sagte: "Vater, hast du denn nicht im Radio gehört,
eine schwere Rezession kommt auf uns zu. Der Umsatz wird
zurückgehen - du solltest nichts mehr investieren!"
Der Vater dachte: "Nun, mein Sohn hat studiert, er schaut täglich
Fernsehen, hört Radio und liest regelmäßig den Wirtschaftsteil
der Zeitung. Der muss es schließlich wissen." Also verringerte er
seine Wurst- und Brötcheneinkäufe und sparte an der Qualität
der eingekauften Waren. Auch verringerte er seine Kosten,
indem er keine Werbung mehr machte. Und das Schlimmste:
Die Ungewissheit vor der Zukunft ließ ihn missmutig werden im
Umgang mit seinen Kunden.
Was daraufhin passierte? Es ging blitzschnell: Sein Absatz an
heißen Würstchen ging drastisch zurück. "Du hast Recht mein
Sohn, sagte der Vater, es steht uns tatsächlich eine schwere
Rezession bevor."
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03-02-2009, 05:41 AM
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Gott hilft mir schon
Gott hilft mir schon
Ein fünfstöckiges Hochhaus brennt. Ganz oben steht ein Mann
auf dem Fensterrand, der den Flammen entfliehen will. Die
Feuerwehr kommt und breitet ein Sprungtuch aus und winkt
dem Mann zu, daß er springen soll.
Doch der Mann antwortete: "Nein, nein. Ich brauche keine
Hilfe, Gott hilft mir schon." Die Feuerwehr fuhr die Leiter aus
und einer ging hinauf um ihn zu retten; doch schon wieder
sagte er: "Nein, nein! Ich brauche keine Hilfe. Gott hilft mir
schon." Ein Helikopter kam mit einer Schwingleiter und der
Mann sollte sich daran festhalten. Schon wieder antwortete
dieser mit den selben Worten.
Der Mann verbrannte und als er vor Gott stand beschwerte
er sich, daß er doch so sehr an seine Hilfe geglaubt hatte
und Gott nichts gemacht hat. Gott antwortete: "Ich schickte
Dir die Feuerwehr, doch Du bist nicht gesprungen. Sie kamen
mit einer Leiter, doch du wolltest nicht runtersteigen. Ich
schickte Dir einen Helikopter, doch du wolltest Dir nicht
helfen lassen."
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03-02-2009, 05:49 AM
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Zwei Gläser
Ein Prediger stellte zwei Gläser, die sich absolut glichen, auf den
Tisch neben seiner Kanzel. Diese Glasbehälter kamen aus der-
selben Fabrik, waren aus demselben Material hergestellt und
hatten dasselbe Volumen.
Er zitierte 1. Samuel 16,7: „Der Herr aber sagte zu Samuel:
„Sieh nicht auf sein Aussehen und seine stattliche Gestalt,
denn ich habe ihn verworfen; Gott sieht nämlich nicht auf das,
worauf der Mensch sieht. Der Mensch sieht was vor den
Augen ist, der Herr aber sieht das Herz.“
Dann sagte er: "Der Herr betrachtet die Dinge also nicht so,
wie Menschen das tun. Der Mensch sieht sich die äußere
Erscheinung an, aber der Herr schaut tief in das Innere."
Dann kippte er eines der beiden Gläser um und ließ Honig
heraustriefen. Danach schüttete er das andere Glas aus und
da floss Essig heraus. "Erst wenn ein Glas umgestoßen wird“,
so sagte er, „kommt das heraus, was darin ist. Bis zu dem
Zeitpunkt, wo die Gläser umgestoßen wurden, sahen sie völlig
gleich aus. Was den Unterschied ausmachte, war die Beschaffen-
heit des Inhalts - und die konnte nicht erkannt werden. Aber
als sie umgestoßen wurden, wurde ihre Qualität offenbar."
Wir setzen auch ein braves Gesicht auf, bis wir einmal um-
gestoßen werden. Aber wenn wir dann mal aus der Bahn
gebracht werden, dann offenbaren wir unsere eigentlichen
Gedanken und tiefsten Überzeugungen, denn "der Mund
spricht aus der Fülle des Herzens" (Lukas 6,45).
Was wäre, wenn dich heute jemand umkippen würde? Was
würde da heraus fließen? Würdest du deinen "Honig" aus
Liebe und Geduld oder den "Essig" aus Gleichgültigkeit und
Sarkasmus preisgeben? "Vor allem aber liebt euch sehr
untereinander, denn die Liebe bedeckt eine Menge von
Sünden" (1. Petrus 4,8).
Denk’ immer daran, dass derjenige, der Dich heute aus der
Fassung bringt und umkippt, vielleicht gerade unbedingt
diesen Honig braucht!
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03-02-2009, 05:54 AM
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Ein Cowboy in der Kirche
Ein Cowboy in der Kirche
An einem Sonntagmorgen betrat ein alter Cowboy kurz vor dem
Abendmahl eine Kirche. Obgleich der alte Mann und seine Kleidung
fleckenlos sauber waren, trug er Jeans, ein Flanellhemd und Stiefel,
die sehr abgenutzt und verschlissen waren. In seiner Hand hielt er
einen alten Hut und eine genauso alte Bibel. Die Kirche, die er betrat,
war in einem sehr wohlhabenden und vornehmen Teil der Stadt.
Es war die größte und schönste Kirche, die der alte Cowboy jemals
gesehen hatte. Alle Leute in der Versammlung trugen teure Kleidung
und kostbaren Schmuck. Als der Cowboy sich hinsetzte, rückten die
anderen weg von ihm. Niemand grüßte ihn, sprach ihn an oder hieß
ihn willkommen. Sie waren alle entsetzt über sein Aussehen und
versuchten nicht, es zu verbergen.
Als der alte Cowboy die Kirche verließ, näherte sich ihm der
Prediger und bat den Cowboy, ihm doch einen Gefallen zu tun:
"Bevor Sie wieder in diese Kirche kommen, beten sie bitte zu Gott
haben und fragen sie ihn, was er meint, was eine angemessene
Kleidung für den Gottesdienst wäre", Der alte Cowboy versicherte
dem Prediger, das er das gerne tun würde.
Am nächsten Sonntag, erschien er wieder zum Abendmahl und trug
die gleichen alten verschlissenen Sachen, die Jeans, das Hemd, die
Stiefel und den Hut. Und wieder wurde er von allen gemieden und
ignoriert.
Der Prediger näherte sich dem Mann und sagte: "Ich dachte,
ich hätte sie gebeten, mit Gott zu sprechen, bevor Sie wieder
in unsere Kirche kommen.“
"Das habe ich getan." antwortete der alte Cowboy.
"Wenn Sie wirklich mit Gott sprachen, was hat er Ihnen erklärt,
sollte die korrekte Kleidung für seine Anbetung hier sein?",
fragte der Prediger.
"Nun gut, Hochwürden, Gott sagte mir, daß er mir keinen Rat geben
könnte, was ich hier tragen sollte. Er sagte mir, daß er noch nie in
dieser Kirche gewesen sei."
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03-02-2009, 05:59 AM
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Wie man den Fluss ueberquert
Wie man den Fluss ueberquert
Drei Männer kamen während einer Wanderung unerwartet an einen
mächtigen und tosenden Fluss. Sie mussten auf die andere Seite,
hatten aber keine Ahnung wie sie es erreichen könnten.
Der erste Mann betete zu Gott und sprach: „Bitte gib mir die Stärke,
diesen Fluss zu überqueren.“ Und Gott schenkte ihm kräftige Arme
und starke Beine und er konnte nun durch den Fluss schwimmen. Es
dauerte zwei Stunden und einige Male wäre er dabei fast ertrunken.
Als der zweite Mann das sah, betet er ebenfalls zu Gott und sprach:
„Bitte gib mir die Stärke und die Mittel, diesen Fluß zu überqueren.“
Und Gott schenkte ihm ein Ruderboot und er konnte nun über den
Fluss rudern. Es dauerte eine Stunde und sein Boot wäre dabei
einige Male beinahe gekentert.
Der dritte Mann beobachtete, wie es seinen Freunden ergangen war,
also betete auch er zu Gott: „Bitte gib mir die Stärke und die Mittel
und die Intelligenz diesen Fluss zu überqueren.“
Und Gott verwandelte ihn in eine Frau. Sie schaute auf die
Landkarte, wanderte einige hundert Mater flussaufwärts und
ging dann über die Brücke.
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03-02-2009, 06:04 AM
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Zwei reisende Engel
Zwei reisende Engel
Zwei reisende Engel machten Halt, um die Nacht im Hause einer
wohlhabenden Familie zu verbringen. Die Familie war unhöflich
und verweigerte den Engeln, im Gästezimmer des Haupthauses
auszuruhen. Anstelle dessen bekamen sie einen kleinen Platz
im kalten Keller.
Als sie sich auf dem harten Boden ausstreckten, sah der ältere
Engel ein Loch in der Wand und reparierte es. Als der jüngere
Engel fragte, warum, antwortete der ältere Engel: "Die Dinge
sind nicht immer das, was sie zu sein scheinen."
In der nächsten Nacht rasteten die beiden im Haus eines sehr
armen, aber gast- freundlichen Bauern und seiner Frau. Nach-
dem sie das wenige Essen, das sie hatten, mit ihnen geteilt
hatten, ließen sie die Engel in ihrem Bett schlafen, wo sie gut
schliefen.
Als die Sonne am nächsten Tag den Himmel erklomm, fanden
die Engel den Bauern und seine Frau in Tränen. Ihre einzige
Kuh, deren Milch ihr alleiniges Einkommen gewesen war, lag
tot auf dem Feld. Der jüngere Engel wurde wütend und fragte
den älteren Engel, wie er das habe geschehen lassen können?
"Der erste Mann hatte alles, trotzdem halfst du ihm", meinte
er anklagend. "Die zweite Familie hatte wenig, und du ließest
die Kuh sterben. "Die Dinge sind nicht immer das, was sie zu
sein scheinen", sagte der ältere Engel.
„Als wir im kalten Keller des Haupthauses ruhten, bemerkte
ich, dass Gold in diesem Loch in der Wand steckte. Weil der
Eigentümer so von Gier besessen war und sein glückliches
Schicksal nicht teilen wollte, versiegelte ich die Wand, so
dass er es nicht finden konnte. Als wir dann in der letzten
Nacht im Bett des Bauern schliefen, kam der Engel des Todes,
um seine Frau zu holen. Anstatt dessen gab ich ihm die Kuh.
Die Dinge sind nicht immer das, was sie zu sein scheinen."
Manchmal ist das genau das, was passiert, wenn die Dinge
sich nicht als das entpuppen, was sie sollten. Wenn du
Vertrauen hast, musst du dich bloß darauf verlassen, dass
jedes Ergebnis zu deinem Vorteil ist. Du magst es nicht
bemerken, bevor ein bisschen Zeit vergangen ist...
Manche Leute kommen in unser Leben und gehen schnell...
Manche Leute werden Freunde und bleiben ein bisschen...
wunderschöne Fußabdrücke auf unseren Herzen hinterlassend...
und wir sind ziemlich ähnlich, weil wir eine Freundschaft
geschlossen haben!! Das Gestern ist Geschichte. Das Morgen
ein Mysterium. Das Heute ist ein Geschenk. Darum heißt es
auch: Präsent. Ich denke, das ist etwas Besonderes...
Lebe und genieße jeden Moment...
Dies ist keine Generalprobe!
"Wir sind Engel mit nur einem Flügel.
Wir können nur fliegen, wenn wir einander umarmen."
(Luciano di Crescenzo)
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03-02-2009, 06:15 AM
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Niemand kann deinen Platz einnehmen (Sheri Dew)
Niemand kann deinen Platz einnehmen (Sheri Dew)
Ein weiser Mann hatte einmal gesagt: „Unser Vater im Himmel ist sicher
sehr traurig darüber, wenn wir meinen, wir wären ein „Niemand“. Wir tun
uns selber unrecht, wenn wir zulassen, daß wir durch Tragödien, Unglück,
Prüfungen, Entmutigung oder welche Umstände auch immer, eine solche
Meinung annehmen. Egal wie oder wo wir sind, gibt es keine Rechtfertigung
uns als ein „Niemand“ zu bezeichnen. Als Kinder Gottes sind wir etwas
Besonderes.
Als ich das damals hörte, war ich mir dessen nicht so sicher. Ich fühlte
mich wirklich als wäre ich „Niemand“. Alles deutete darauf hin. Die Einzel-
heiten sind nicht so wichtig, aber ich kann es so zusammenfassen: Ich
hatte nicht den Hauch von Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen. Zu lange
dachte ich, dass ich nicht talentiert genug war, und nicht schlank genug
und nicht pfiffig genug und nicht reizend genug oder eigentlich grundsätzlich
in allem nicht genug um es zu etwas zu bringen. Ich könnte hundert und
eine Begebenheit aufzählen die das veranschaulichen würde.
Kurz gesagt, war ich im Herbst 1971, als ich den Campus der BYU
(Brigham Young Universität in Provo/UT) als Studienanfänger betrat, die
wohl schüchternste und ungebildetste Studentin an der Uni. Meine Kleidung
war unpassend, ich hatte fürchterliches Heimweh. Meine Schüchternheit in
Verbindung mit meinen Mangel an sozialen Fähigkeiten waren tödlich für
ein Leben an der Uni.
Obwohl es immer mein Ziel war einen Universitätsabschluß zu erlangen,
hatte ich keine Ahnung was ich sein wollte oder tun wollte. Ich war ein
erbärmliches Beispiel für einen Universitätsstudenten, zumindest fühlte
ich mich so. Eine kleine Geschichte wird meine derzeitige Verfassung
und meinen Gemütszustand ausreichend veranschaulichen.
Ich wuchs in dem Basketballstaat Kansas auf und erzielte auf dem Spiel-
feld einige Erfolge. Mehr als alles andere wünschte ich mir, eines Tages
Basketball an der BYU zu spielen. Ungeachtet meiner Schüchternheit fand
ich heraus wo und wann die Teamauswahl stattfand und erschien dann
pünktlich in einer bestimmten Turnhalle im Richards P.E. Gebäude. Als
ich aber die Tür öffnete und einen kurzen Blick hineinwarf, sah ich eine
Gruppe von Mädchen, die schon beim Lauftraining waren. Und sie sahen
großartig aus.
Klar, ich war nicht mehr in Kansas (Dorothy´s Zitat aus Wizard of Oz).
Auf einmal schrie jede Faser meines Körpers: „Was bildest du dir eigentlich
ein? Du bist nicht gut genug um hier mitzuspielen! Mit diesen Mädchen
kannst du nicht konkurrieren! Was ist dir nur in den Sinn gekommen?“
Schnell schloss ich die Tür und tröstete mich damit, daß ich gleich wieder
reingehen würde, wenn ich mich wieder gefasst habe. Ja, Ich würde gleich
reingehen. Ich ging also den Gang vor der Turnhalle auf und ab und redete
mir selber ein, daß ich jeden Moment reingehen würde. Ich ging auf und ab
…drei Stunden lang, bis die Auswahl beendet war. Es tut mir leid zuzugeben,
daß ich nie hineingegangen bin.
Inzwischen war es dunkel geworden und ich ging zurück in mein Schlaf-
zimmer und ich war meiner selbst überdrüssig. Ich konnte es nicht glauben,
daß ich nicht einen Funken Courage hatte, es zu versuchen. Ich konnte es
ebenso wenig glauben, daß ich es zuließ, daß meine Furcht meinen Kind-
heitstraum zerschmetterte. Und wie töricht es auch sein mag, war mir mein
Scheitern bei der Auswahl seitdem immer ein Dorn im Auge gewesen. Seit
mittlerweile 30 Jahren, konnte ich mir kein Basketballspiel der Studentinnen
anschauen ohne daran zu denken, ob ich es ins Team geschafft hätte.
Im Herbst, dreißig Jahre nach dem besagten Herbst 1971 wurde ich einge-
laden, zu der Athletinnen der BYU zu sprechen, die verschiedene Teams aus
den Colleges gebildet hatten. Schwimmer, Taucher, Läufer, Volleyball-und
Softball-Teams, Golfer, Fußballer und natürlich die Basketball-Spielerinnen.
Ich war begeistert. Ich liebe Junge Leute und mit jungen Athleten zusammen
zu sein, ist immer ein Vergnügen.
An diesem Abend, erzählte ich im Rahmen meiner Ausführungen zum ersten
Mal in meinem Leben meine Geschichte und wie ich im Herbst 1971 draußen
auf dem Flur auf und ab ging. Ich wollte sie davon überzeugen, wie sehr ich
sie für das bewundere und achte, was sie in ihrem Leben bisher geleistet
haben.
Als ich meine Rede beendete kam die berühmte BYU Sportdirektorin
Dr. Elaine Michaelis zu mir ans Podium und fragte mich vor den Zuhörern:
„Sheri, ist diese Geschichte, daß du zu schüchtern warst um an der Auswahl
für das 1971er Basketball-Team teilzunehmen wahr?“ „Ja“, antwortete ich.
„Wusstest du, daß ich der Trainer für das 1971er BYU Damen-Basketball-
Team war? Fragte sie weiter. „Ja“, antwortete ich und ergänzte, daß ihr
Name in all den Jahren immer einen besonderen Platz in meinem Herzen
hatte und daß ich mit großem Interesse die sehr erfolgreichen Basketball-
und Volleyball-Teams verfolgte, die sie führte.
„Möchtest du etwas sehr interessantes über mein 1971er Basketball-Team
erfahren?“ fragte sie weiter. Ich nickte und wollte es gerne hören. „Während
all der Jahre meiner Trainerlaufbahn, war es das einzige Jahr, in dem ich
es nicht geschafft hatte, meine Mannschaft vollzählig zu machen. Und die
ganze Saison über fehlte uns eine Spielerin. Und während der ganzen
Saison suchte ich nach dem einen Mädchen, das uns fehlte, aber ich konnte
sie nicht finden.“
Als sie das gesagt hatte, fühlte ich mich überwältigt und konnte es nicht
glauben. Aber Elaine versicherte mir später, daß es wirklich so war. Die
ganze Saison lang suchte sie einer weiteren Spielerin für ihr Team, aber s
ie schaffte es nicht diese eine besondere Spielerin zu finden.
Den ganzen Heimweg dachte ich über das nach, was sie gesagt hatte. Und,
ehrlich gesagt, ich seit dem eine menge über die Angelegenheit nachgedacht.
Obwohl ich vermute, daß ich es erst dann endgültig verstehen werde, wenn
ich durch den Schleier gegangen bin, und mir viele Dinge klarer werden,
habe ich eine Ahnung. Ich habe das Gefühl, daß der Platz in dem Team
mein Platz gewesen wäre. Aber weil ich eben doch nicht den Mut hatte,
weiter zu gehen, wurde er nicht aufgefüllt.
Um Spekulationen zu vermeiden, lasst uns einfach einmal annehmen, daß
der Platz im Team wirklich meiner gewesen wäre. Stellt euch vor, welche
Erfahrungen ich verpasst habe, die ich auf meinem Platz im Team hätte
machen können. Und wenn ich nur halb so gut gewesen wäre, wie ich meine,
gewesen zu sein, hätte ich dem Team vielleicht wirklich hilfreich sein können.
Möglicherweise hätte mein Beitrag doch etwas ausgemacht.
Aber wir werden es niemals erfahren, denn ich hatte nicht genügend Selbst-
vertrauen, um es auch nur zu versuchen. Und hier ist das Prinzip das ich aus
meiner bedauerliche Nichtteilnahme an der 1971er BYU Damen Basketball-
Mannschaft gelernt habe: Niemand kann dich ersetzen.
Natürlich haben wir alle mal gesehen, wie jemand ausfiel und wie andere
einsprangen um die Lücke zu füllen und auch wir sind immer mal einge-
sprungen um eine Lücke zu schließen, wenn jemand anders ausfiel. Also
ist es schon möglich, für jemanden einzuspringen.
Aber es ist nicht möglich den Platz eines anderen einzunehmen. Nicht jetzt,
und nicht für immer. Niemand kann deinen Platz in deiner Familie oder bei
deinen Freunden einnehmen oder in deiner Nachbarschaft oder in der Firma
in der du arbeitest. Niemand anderer wird den Einfluss ausüben können, für
den du vorbereitet wurdest um ihn auf die auszuüben, die in deinen Einfluss-
bereich kommen. Zweifellos kann niemand die Mission erfüllen, die für dich
vorgesehen wurde. Niemand kann das tun wofür du hierher gesandt worden
bist. Niemand.
__________________
Any truth is a part of the gospel of Jesus Christ - even if you must go to the heathen nations
to find it - (Brigham Young). Jede Wahrheit ist ein Bestandteil des Evangeliums Jesu Christi -
selbst wenn man zu den heidnischen Völkern gehen muss um sie zu finden.
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