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  #1 (permalink)  
Old 06-22-2009, 02:21 AM
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Ist mir heute schon ganz früh auf den "Tische" gekommen, macht nachdenklich.

Glaube erleichtert Selbstkontrolle
US-Psychologen: Religiöse Menschen haben klare Verhaltensrichtlinien.
Weinheim (idea) – Ein religiöser Lebensstil verbessert die Selbstkontrolle. Davon sind Forscher der Universität von Miami (US-Bundesstaat Florida) überzeugt.

Die Psychologen Michael McCullough und Brian Willoughby haben Studien aus acht Jahrzehnten ausgewertet, die sich mit dem Einfluss von Religion auf das Verhalten beschäftigen, berichtet die Zeitschrift „Psychologie heute“ (Weinheim/Bergstraße) in ihrer Juli-Ausgabe.

Fazit der Experten:

Der Glaube eines Menschen gibt ihm klare Verhaltensrichtlinien vor. Diese motivierten, das eigene Verhalten aufmerksamer zu verfolgen unter der Maßgabe, dass eine göttliche Instanz zuschaue. Gläubige bekämen weniger Probleme mit Alkohol- und Drogenmissbrauch und würden seltener kriminell, weil sie sich besser im Griff hätten. Nach den Erkenntnissen der Psychologen beeinflussen religiöse Rituale wie Gebet und Meditation jene Hirnregionen positiv, die Aufmerksamkeit, Selbstkontrolle und Emotionen steuern. Wer sein Ziel als heilig ansehe, verfolge dies tatkräftiger und folgerichtig effektiver.

Gruss
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  #2 (permalink)  
Old 06-22-2009, 12:41 PM
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Wäre schön wenns so einfach wäre.Aber oft genug bringt einen grade der Graben zwischen dem Glauben an bestimmte Richtlinien und der Realität in Schwierigkeiten.
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  #3 (permalink)  
Old 06-22-2009, 03:47 PM
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Default Zwei Wochen für Gesundheit

in seinem Buch "Zwei Wochen für Gesundheit und Wohlbefinden
rät Dr. Fish, jeden Tag ein Thema anzugehen und aufzulösen:

1. Nicht vergeben können
2. Schuldgefühle
3. Süchte - schädigende Gewohnheiten
4. Negative Gedankenmuster
5. Kontrolle
6. Sich ungeliebt fühlen
7. Mangel an Freude
8. Keinen Frieden empfinden können
9. Ungeduld
10. Unfreundlichkeit
11. Mangel an Güte
12. Misstrauen
13. Mangelan Bescheidenheit
14. Fehlende Selbstbeherrschung

Wenn jemand diese Themen durcharbeitet, hat er auch die Stärke, sich so zu verhalten,
wie es Louise-Ruth erwähnt. Andererseits wird die Aura durch das Abarbeiten dieser
Probleme gestärkt, so dass man mehr gegen das "Böse" gewappnet ist.
__________________
Any truth is a part of the gospel of Jesus Christ - even if you must go to the heathen nations
to find it - (Brigham Young). Jede Wahrheit ist ein Bestandteil des Evangeliums Jesu Christi -
selbst wenn man zu den heidnischen Völkern gehen muss um sie zu finden.
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  #4 (permalink)  
Old 07-26-2009, 02:30 AM
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Im Moment arbeite ich gerade an meiner Impulskontrolle. So übe ich z. B. in Unterrichtsklassen mich zurück zu nehmen, auch weil mich die Meinungen der Stillen Teilnehmer interessieren. Am Anfang fiel mir das sehr schwer, bin nicht mal bis zur Mitte der Zeit gekommen. Einfach ist das sicher nicht. Aber jetzt habe ich es schon ein paar mal geschafft. Und es ist ein tolles Gefühl, ein Gefühl der Freiheit, ich habe wieder ein bißchen mehr Macht über meinen Körper. Das schenkt mir Freude und die Kraft weiter zu üben.

Es ist schön durch den Glauben Ziele zu bekommen, die unser Leben bereichern. Wie war das nochmal? Auch der Weg, ist das Ziel.

Woran arbeitet Ihr gerade, Dr. Fish hat da ja auch so tolle Beispiele oder ist es gerade ganz was anderes? Woran übt Ihr gerade, womit habt ihr gerade zu kämpfen?
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  #5 (permalink)  
Old 07-26-2009, 09:04 AM
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Woran arbeitet Ihr gerade,
Gerade eben kann ich nix sagen, aber es gibt ein paar Dauerbrenner die für mich vor 5 Jahren aktuell waren und es immer noch sind:

-nicht jede Belehrung auf sich beziehen,sonst geht man nämlich grundsätzlich deprimiert aus der Kirche
-nach eigenem Erkentnissstand arbeiten anstatt sich ständig Gewissensbisse machen lassen
-das Sühnopfer immer wieder in Erinnerung rufen
-sich immer wieder an die Liebe Gottes erinnern
-Fortschritt niemals über Freude stellen

Das betrifft die Punkte 2,5,6,7,8,9,12 . Allerdings anders als es viele Kirchenmitglieder interpretieren würden. ;-)
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Evelin (07-28-2009), Louise-Ruth (07-27-2009)
  #6 (permalink)  
Old 07-29-2009, 06:01 AM
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Maik schrieb:
"Wäre schön wenns so einfach wäre. Aber oft genug bringt einen gerade der Graben zwischen dem Glauben an bestimmte Richtlinien und der Realität in Schwierigkeiten."

Amen, amen. Es ist unmöglich für uns vollkommen zu sein, das ist o.k., und Du hast Recht, deswegen brauchen wir uns nicht schlecht zu fühlen. Da habe wir diese wundervollen Werte, Ziele und Erkenntnisse und bei jedem hängts trotzdem irgendwo. Vielleicht hilft uns das milder miteinander umzugehen. Einander ermutigen oder ein Beispiel sein, finde ich trotzdem o.k.

Maik, Deine Punkte sind tolle interessante Themen, zu denen Du Dir offenbar schon einiges erarbeitet hast. Ergänzend fällt mir auch so ein Thema ein:
Alles Gute bei anderen anerkennen (und sich deswegen nicht klein oder angegriffen fühlen, schon gar nicht deswegen wetteifern) und sich über seine eigenen Stärken demütig freuen lernen.

Besonders interessant finde ich Deinen Punkt: Fortschritt niemals über Freude stellen. Was meinst Du genau damit? Sicher hast Du dazu ein paar tolle Beispiele.
Alles Liebe Evelin
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  #7 (permalink)  
Old 07-29-2009, 07:59 AM
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Grade in der Kirche der Worcaholics fällt das nicht ganz leicht sich nicht angegriffen oder klein zu fühlen.Und damit komm ich von deiner Ergänzung zu deiner Frage:
Im Buch Mormon heisst es: Adam fiel damit Menschen sein können und Menschen sind damit sie Freude haben können.
Und in der Kirche wird gelehrt das unser Daseinszweck wäre, zu lernen und Fortschritt zu machen.

Ich seh für mich keine Möglichkeit diese 2 Dinge miteinander zu vereinbaren.
Womit ich deine Frage beantwortet hätte.
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Louise-Ruth (07-29-2009)
  #8 (permalink)  
Old 07-29-2009, 08:09 AM
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Sehr beeindruckend diese Einstellung /Auffassung/Auslegung !!! Ja wahrlich !!
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Evelin (07-31-2009)
  #9 (permalink)  
Old 07-31-2009, 03:11 PM
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Lieber Maik!
Amen, amen, ich kann das nur wiederholen. Sicher ist das schwer, sich nicht schlecht zu fühlen, ganz besonders, wenn man kein Standardmormone ist. Meine Lösung war: Nicht nur zu wissen dass Gott mich liebt und warum (trotz meiner Verfehlungen), sondern es zu fühlen. Eigentlich ist das einfach: Gott solange bitten, bis wir es fühlen.
Es ist mein Zeugnis, dass Gott uns versteht, weiß warum wir einiges nicht schaffen, besser als wir selber. Nur unserer aller Feind möchte dass wir uns klein und schlecht fühlen. Nur der!! Gott möchte dass wir uns freuen (Deine Worte (grins)), freuen über unser Mitgefühl, unsere tiefen guten Gedanken, unsere kleinen selbstverständlichen Hilfen, der Dinge, denen wir uns enthalten, über den Weg, den wir eingeschlagen haben, unser Verständnis, unsere Liebe für ...

Wenn wir ehrlich mit uns sind, finden wir viele Fehler an uns selbst und wir sollen unsere Unwürdigkeit zu allen Zeiten vor Gott bekennen (Alma 38:16), damit wir nicht stolz werden/bleiben etc., und diese Sünden uns belasten. Dann sollen wir es aber auch gut sein lassen, uns selbst vergeben, ansonsten rauben uns diese Gefühle Kraft, Kraft vieles besser zu machen. Üben ist das Zauberwort, nicht schon perfekt sein. Aber noch viel mehr möchte Gott dass wir uns allem Guten zuwenden, ja auch allem Guten in uns selbst.

Wenn wir vor Gott unsere Sünden bekennen und um Vergebung bitten, dann dürfen wir das Gute in uns sehen und es stärken, vergrößern etc., nämlich unsere guten Gefühle , Einstellungen, Bemühungen und Taten. Am Anfang fällt es vielleicht schwer Gutes bei uns selbst zu finden, oder sogar generell für Gutes am jeweiligen Tag zu danken. Es fallen uns vielleicht drei oder vier Sachen ein, aber jeden Tag werden uns mehr Dinge einfallen, die wir gut gemacht haben oder für die wir danken können. Gottes Liebe und Verständnis FÜHLEN ist einfach wunderbar und schenkt uns Kraft und große Freude.

Unserer aller Feind antwortet dann einer Freundin von mir: Das schaffst Du nie, siehst de, hat heute wieder nicht geklappt, der Weg ist zu schwer, der Berg zu groß. Andere hatten bessere Bedingungen, das kannst Du nie aufholen, die haben auch genug im Argen, schau hin, der und der ... Du hast eh nicht genug Kraft und eigentlich willst Du es gar nicht.

Ähnliche Stimmen kenne ich auch. Glauben wir es nicht! Glauben wir es nicht!!!

Gott ist mächtiger als Alles und sowie wir unser Vertrauen in ihn setzten, werden wir aus unseren Leiden und Prüfungen erlöst werden (Alma 38:5). Das hat Gott versprochen. Es gibt keinen Grund uns klein zu fühlen, wir sind auf einem wunderbaren Weg, wir sind geliebte Kinder unseres Himmlischen Vaters, er tut Wunder für uns alle, ohne Ansehen der Person. Schauen wir zu ihm auf und glauben!!
Es ist mein Zeugnis, das hilft auch bei unseren vielleicht nicht so großen Verfehlungen, wie die meiner Freundin. Entschuldigung, ist ein bißchen viel geworden, aber wegstreichen kann ich jetzt nichts mehr.
Evelin
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  #10 (permalink)  
Old 07-31-2009, 04:53 PM
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Selbst wenn Atheisten vorrübergehend die Theorie aufstellen das es einen Gott gibt, wissen sie das sie nicht gottgleich sind.Warum sollten also wir Christen Angst haben müssen das wir arrogant werden wenn wir uns nicht ständig an die Unwürdigkeit vor Gott erinnern? Leuchtet mir nicht ein!
Jeder Mensch weiss das er nicht perfekt ist, ausser er ist behandlungsbedürftig.

Aber die meisten Menschen wollen hören das sie ok sind wie sie sind.Worauf der Vorzeigemormone einem dann Helaman5:10 um die Ohren haut.
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Louise-Ruth (08-01-2009)
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